Neuerscheinung: “Arbeit – Zeit – Souveränität: Eine empirische Untersuchung zur selbstbestimmten Projektarbeit”

Nov 8, 2016 von

“Arbeit – Zeit – Souveränität: Eine empirische Untersuchung zur selbstbestimmten Projektarbeit” von Prof. Dr. Sibylle Peters, Prof. Dr. Jörg v. Garrel, Ansgar Düben und Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel ist im Rainer Hampp Verlag erschienen. Mehr Informationen auf buchhandel.de.

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Neuerscheinung: “Die temporäre Organisation: Grundlagen der Kooperation, Gestaltung und Beratung”

Feb 9, 2016 von

“Die temporäre Organisation: Grundlagen der Kooperation, Gestaltung und Beratung” von Prof. Dr. Martin Elbe und Prof. Dr. Sibylle Peters erscheint am 2. Mai 2016.

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Lernförderliche Arbeitsgestaltung (I)

Apr 27, 2015 von

Hier der passende Link zu ABWF: http://www.abwf.de/publikationen/abwf/lernenimwandel/

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12. IBBA Institutstag 2014

Okt 6, 2014 von

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Ergebnisse der online- Befragung zu „Arbeitszeit im Projektmanagement“

Jun 30, 2014 von

Prof. Dr. Sibylle Peters/ Dr. Jörg v. Garrel/ Saskia Fischer, MA

Gemeinsam mit der GPM wurde im Jahr 2013 eine Online-Befragung zur Arbeitszeit zur aktuellen Situation von Arbeitszeit zu erfassen. Ein weiteres Ziel war, Unterschiede zwischen (1) tatsächlichen, (2) vertraglich vereinbarten sowie (3) gewünschte Arbeitszeit für eine souveräne Arbeitszeitgestaltung zu erhalten. In Projekten tätigen Projektleiter wie Mitarbeiter waren angesprochen, 104 (auswertbare) Personen (40% Frauen, 60% der Männer) nahmen teil. Zentrale Ergebnisse:

  • Die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit ist bei Männern höher als bei Frauen (38,05; 36,73 h pro Woche) und bei Personen in Führungspositionen höher als diesen ohne Führungspositionen (38,54 und 37,30 h pro Woche)
  • 32,69 % (N = 34) geben an, die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit entspricht der tatsächlichen. Bei 67,31 % (N = 70) liegt zwischen der tatsächlichen und vertraglich vereinbarten Arbeitszeit eine Differenz vor. Durchschnittlich wird angegeben, das 9,60 h mehr gearbeitet wird vertraglich vereinbart wurde (SD = 7,91).
  • Aussagen zur gewünschten Arbeitszeit: 50 % (N = 52) geben an, die tatsächliche Arbeitszeit entspricht ihrer gewünschten Arbeitszeit. Insgesamt wird gewünscht, durchschnittlich 11,32 h weniger zu arbeiten als sie dies tatsächlich tun (SD = 7,35).
  • 78 % der Befragten wünschen sich eine souveräne Gestaltung ihrer Arbeitszeit!
  • Längere Organisationstätigkeit scheint mit einer souveräneren Gestaltung von Arbeitszeit einherzugehen: Teilnehmer mit mehr als zwei Jahren Tätigkeit dort verteilen ihre Arbeitszeit ungleichmäßig auf Arbeitstage und sprechen dieses nicht täglich mit ihrem Vorgesetzten ab. Sie verfügen über Arbeitszeitkonten und sind seltener an einen konkreten Arbeitsort gekoppelt.
  • Je höher Erwartungen an Projektinhalte sind, umso bedeutender sind Zielvereinbarungen, d.h., bei F &E- Projekten mit hohem Innovationsgrad haben Zielvereinbarungen steigende Bedeutung.

Arbeitszeit über Zielvereinbarungen unter Berücksichtigung von Incentives ist der Schlüssel auf dem Weg zum beruflichen Erfolg. Insbesondere in der Wissensarbeit sind Akteure an Möglichkeiten zur Umsetzung und Nutzen von Arbeitszeit und zunehmend Arbeitszeitsouveränität interessiert. Das ist das Themen im Kontext von Demografiewandel und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatheit. Ein weiteres Forschungsprojekt wird dazu vorbereitet.

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Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e. V.

Jun 19, 2014 von

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FlexPro -Flexible Produktionskapazität innovativ managen

Mrz 30, 2012 von

Flexibilität und Stabilität durch kompetenzbasierte Mitarbeiterauswahl und -qualifizierung

Wissenschaftliche Evaluierung des BMBF-Projekts
Laufzeit: seit August 2011

Ausgangssituation

Die Fähigkeit, innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu fertigen und auf den Markt zu bringen, bestimmt in hohem Maß den zukünftigen Erfolg der industriellen Leistungserbringung am Hochlohn-Standort Deutschland. Zukunft gestalten heißt daher, neue Produkte effektiv und effizient zu entwickeln und zu produzieren. Die Sicherung des gewohnten Lebensstandards erfordert dabei offensichtlich adäquate Spitzenleistung an Kreativität und Flexibilität hinsichtlich der Menschen und Organisationen im produzierenden Gewerbe.
Dem Trend der Verlagerung von Produktionskapazitäten aus Deutschland in Richtung osteuropäischer oder asiatischer Standorte kann daher am besten entgegengewirkt werden, wenn diese im internationalen Wettbewerb hinsichtlich Produktivität konkurrenzfähig sind. In der deutschen Automobilindustrie werden dazu Arbeitsinhalte je Arbeitsplatz und Arbeitsperson reduziert. In der Folge ist die nach Ansicht der Fertigungsplaner „perfekte Automobilproduktion“ gekennzeichnet durch eine extrem kurze Taktzeit in der jeder Arbeiter nur wenige Handgriffe auszuführen hat. Flexibilisierungsstrategien für das produzierende Umfeld, wie sie einst – in Form von autonomer Gruppenarbeit – Einzug in die europäischen und amerikanischen Fabriken fanden, erscheinen angesichts des Kostendrucks und des verstärkten Einsatzes von angelernten Leiharbeitnehmern heute überholt.

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